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Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe

Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit im Regierungsbezirk Karlsruhe

Honige aus der Türkei: mit Zuckersirup gestreckt und mit bebrüteten Waben

Wie bereits in den letzten Jahren wurden auch Honige aus der Türkei untersucht. Alle Erzeugnisse waren wegen der Streckung der Honige mit Zuckersirup oder der Mitverarbeitung von Brutwaben nicht verkehrsfähig

Nach europäischem Recht dürfen für die Honiggewinnung keine sogenannten Brutwaben verwendet werden. Brutwaben sind Waben mit Zellen, in denen Bienen „aufwachsen”. Diese Zellen fallen im Honig optisch durch ihre dunkle Farbe auf. Nach dem Schmelzen des Wachses zeigen sich dünne braune Häutchen, das sind Puppenhüllen von Bienen, sogenannte Nymphenhäutchen. Ein untersuchter Honig mit Wabenteilen enthielt auch Brutzellen.

Dieser Honig und zwei weitere Honige mit Nüssen und/oder anderen Zutaten − meist Ölsamen − enthielten neben diesen Zutaten keinen Honig, sondern ein Gemisch aus Honig und hohen Anteilen an Zuckersirup (Glucose-Fructose-Sirup, wird auch als Isoglucose gehandelt).

Folgende Erzeugnisse lagen dabei vor:

  1. Honig mit Haselnüssen
    Kennzeichnung: Honig
    Zutaten: Fructose, Honig nuts
  2. Honig mit Ölsamen und Trockenfrüchten
    Kennzeichnung: Blended Honic
    Ingredients: Honic, bienen milch, polen, hazelnuss, pistazie, …
  3. Honig mit Wabe
    Kennzeichnung: Honig mit Wabe
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