Verpacktes, teilweise auch geschältes frisches vorgeschnittenes Obst wurde auf verschiedene Verderbnisparameter untersucht. Als Zeitrahmen wurden die Wochen mit hochsommerlichen Temperaturen gewählt. Die Produktpalette reichte von Ananasstücken über Beerenmischungen bis zu Wassermelonenscheiben.
Wo das Etikett eine Haltbarkeit von zwei Tagen auswies, wurden die Proben zunächst gekühlt gelagert und am Tage des Ablaufs mikrobiologisch untersucht. Bei den meisten Früchten waren Verderbniserreger in sehr hoher Zahl nachweisbar, darunter solche, mit denen produkttypisch zu rechnen ist wie Hefen und Schimmelpilze. Auch gramnegative Keime wie Pseudomonaden, die sonst eher für den Verderb von eiweißreichen Lebensmitteln „zuständig” sind, überraschten hier in hohen Mengen.
Insgesamt ist aus hygienischen Gesichtspunkten diese Angebotsform sehr kritisch zu bewerten − ist doch eine intakte Schale für jede Frucht der beste Schutz vor unerwünschter Besiedelung.
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